Natürliche Dynamik

Irre, dieses Jahr. Irgendwie.
Kein Winter. Stattdessen Trostlosigkeit, Melancholie.
Ein Frühling, der nicht in Fahrt kommt. Oder nur hin und wieder.

Und plötzlich. Alles blüht, alles strahlt.
An allen Ecken und Enden.
Viel früher als gedacht. Zum Teil zumindest.

Niemand scheint es abwarten zu können in diesem Jahr.
Die ganze Schönheit muss gezeigt werden.
Jetzt, gleich, sofort.
Ein Feuerwerk. An Farben, Formen, Eindrücken.
Überwältigend wie in jedem Jahr.

Fotografiert mit 105mm, f5 und 1/15s.

Natürliche Dynamik

Ode in Pink

Ist das eine Überraschung.
Bei all dem Regen, dem Wind.
Den sonstigen, eher widrigen Umständen.

Sicher war ich nicht.
Es könnte zu früh sein.
Auch wenn dieses Jahr alles raus will.
Aus der Unsichtbarkeit, aus dem Boden.
Gen Himmel, zur Sonne.
Sofern sie Zeit hat.

Doch wir finden nicht ein, zwei, drei zarte Ansätze.
Nein, die Wiese blüht.
Schöner denn je.
Strahlt Pink.
Zart, kräftig.
Wunderschön.

Noch nie standen dort so viele Knabenkräuter.
Auf der Wiese, versteckt im Wald.
Eines schöner als das andere.
Und jedes für sich ein Kunstwerk.

Fotografiert mit Lensbaby, f2 und 1/250s.

Pink

Damit ist schon jetzt klar, der nächste Workshop geht wieder auf die Wiese.
Diesmal allerdings nur am Sonntag. Wer Lust hat, meldet sich per mail.

Farbenspiel

So ganz einfach hat er es nicht.
Muss seinem Namen schließlich Ehre machen.
Sollte es zumindest versuchen.

Doch was tun, wenn schon der April sommerlich daherkommt.
Und sich mit Pauken schlagend verabschiedet.

Trübsaal blasen?
Nicht die richtige Anwort.
Kälte auch nicht. Oder Regen.
Wonne verbeitet das nicht.

Aber bestimmt nimmt er nur Anlauf, dieser Mai.
Für Großes, Wunderbares, Erbauliches.

Bis es soweit ist, dürfen wir uns zumindest freuen.
Über eine Kleinigkeit, eine Farbe.
Kontrapunkt zur grau-braunen Tristesse der vergangenen Monate.
Lebendiger Auftakt zum zweiten Akt des diesjährigen Frühlingsreigens.

Grün. Überall Grün.
Oben, unten. Im Wald. Auf der Wiese.
Und was für ein Grün.
In allen Schattierungen.
Von zart-schmeichelnd bis lauthals lachend.

Ich liebe sie, diese Farbe.
Nicht zuletzt, weil man unglaublich schön mit ihr spielen kann.
Wenn sie nicht zickt. Oder brüllt.
Sich stattdessen liebevoll von ihren schönsten Seiten zeigt.
Und sie hat erstaunlich viele.

Fotografiert mit 105mm, f4,8 und 1/80s.

Grüner Mai

Das Bild stammt übrigens vom gestrigen Workshop. Wir hatten viel Spaß dabei, grün zu entdecken und die Farbe in unterschiedlichen Facetten auszuloten.

Nächstes Wochenende gibt es natürlich wieder die Möglichkeit, mit mir fotografisch sehen lernen. Diesmal Samstag und Sonntag, jeweils nachmittags, jeweils drei Stunden.
Wie schon in der letzten Woche beschränkt auf 3 Teilnehmer, zum Preis von 30 Euro.
Meldet einfach euch per mail an.

Auf dem Weg zu neuen Sichten

Ein halbes Jahr ist es her, mein erster Versuch.
Nicht nur zu fotografieren, sondern auch zu vermitteln.
Die Fotografie, auf meine Art.

Viel ist passiert seither.
Viel wurde gedacht, ausprobiert, verworfen, neu entdeckt.
Jetzt ist es soweit. Endlich.

Ab sofort wird es Workshops geben. Von mir. Mit mir.
Und zwar nicht nur Einen, sondern verschiedene Ansätze.
Natürlich geht es um Grundlagen, um das Erkennen von Motiven.
Und die Frage der kreativen Umsetzung.

Die Praxis steht im Mittelpunkt, das ist allen Ansätzen gemeinsam.
Natürlich müssen Bilder gedacht, bedacht, gestaltet werden.
Aber, sie müssen eben auch in die Kamera.
Und zwar so, wie man sich das vorgestellt hat.
Was nicht immer funktioniert. Aller Theorie zum Trotz.

Deshalb wird bei meinen Workshops in erster Linie fotografiert.
Natürlich draußen, in der Natur.

Beginnen möchte ich mit einem Ansatz bei Erkennen und Finden von Motiven im Mittelpunkt steht. Das braucht Zeit, Übung, Muße und viel Spaß an der Sache.

Deshalb das Angebot, gemeinsam mit mir zu fotografieren.
Im Wald, im Moor, auf der Wiese, je nach Saison und Möglichkeiten.
Jeweils Samstags und Sonntags. Nachmittags. Drei Stunden lang.

Es ist kein Workshop im klassischen Sinn.
Kein Vortrag, keine Aufgaben.

Vielmehr fotografieren wir zusammen. Ihr schaut mir über die Schulter, ich helfe euch beim Finden, Umsetzen, Variieren.
Und natürlich erzähle ich dabei vom Wie, Wo und Was.

Das Ziel des Ganzen; die quasi unbegrenzte Anzahl fotografischer Möglichkeiten erkennen und beginnen, Motive zu sehen, an denen man manchmal allzu leicht vorbeigeht.

Gut wäre, wenn ihr eine Kamera euer Eigen nennt, die nicht nur automatisch fotografiert.
Weitere Vorkenntnisse sind nicht nötig, das erledigen wir unterwegs.

Absolut notwendig dagegen ist eine schriftliche Anmeldung bei mir.
Denn die Touren werden immer wieder an anderen Orten (zunächst in Hamburg) stattfinden.
Und die Teilnehmerzahl ist auf drei begrenzt.

Der erste Anlauf beginnt schon am kommenden Wochenende. Diesmal nur am Sonntag.
Danach finden die Touren jeden Samstag und Sonntag statt.

Also, meldet euch per mail unter muellerssicht@web.de alles weitere klären wir dann.
Ach so, bevor ich es vergesse, als kleine Aufwandsentschädigung hätte ich gerne von jedem Teilnehmer pro Tour 30 Euro.

Fotografiert mit 105mm, f4 und 1/320s.

Auf Wiedersehen

Es ist an der Zeit. Schon wieder. Einmal mehr.

Gerade erst habe ich sie willkommen geheißen.
Gefühlt zumindest.
Schon machen sie sich wieder auf den Weg.
Machen Pause, ruhen sich aus. Ein ganzes Jahr.
Bevor sie ihn wieder verkünden.
Und feiern. Den Beginn. Des Frühlings.

Die Bühne ist bereitet, andere stehen bereit.
Die Buschwindröschen sagen Ade.

Es war schön. Wie immer.
Einmal mehr bei ihnen zu sein.
Zeit mit ihnen zu verbringen.
Und den zarten Hauch des Frühlings gemeinsam zu genießen.

Fotografiert mit 105mm, f4 und 1/250s.