Lange schien er auszubleiben. Wollte sich erst gar nicht blicken lassen. Hatte dann aber doch ein wenig Mitleid. Schaute vorbei. Sagte Hallo.
Nicht sehr lange. Dafür intensiv.
Und vor allem kalt. Sehr kalt.
Doch so frostig dieser Winter hier oben im Norden auch war. Richtig verschneite Landschaften ließen sich wenige finden. Zumindest direkt vor der Haustür.
Ein paar Zentimeter. Ein Hauch nur.
Zauberhaft. Wie über Wege, Bäume, Blätter gehuscht.
Alles ein klein wenig zugedeckt. Gerade so, dass die Natur immer mal wieder neugierig den Kopf recken konnte. Um zu sehen, ob es vielleicht die Möglichkeit gäbe, ein klein wenig früher als üblich die Farben des Frühlings erstrahlen zu lassen.
Daher kein Blick über unberührte, schneebedeckte Landstriche.
Kein morgendliches Glitzern sanft vor sich hin treibender Schneeflocken.
Dafür ein Winter, der mit fröhlicher Leichtigkeit und kaltem Selbstverständnis verspielt durch die Wochen sprang. Schnee, der nicht oft aber lachend mit dem Wind um die Wette lief. Sich übermütig hin und her warf, bevor er sich zufrieden auf den Blättern niederließ.
Und ein Wald, der sich über den leise vor sich hin treibenden Schnee riesig zu freuen schien und ihm freudig Äste und Blätter entgegenstreckte.
Fotografiert mit 300m, f4 und 1/40s.






