Kalt. Eisig. Blau.
Noch gefriert der Atem nicht.
Aber es scheint kurz davor.
Sonnig. Gelb.
Der Kälte trotzend schiebt sich die Sonne Millimeter um Millimeter am Horizont nach oben.
Bringt Licht.
Ein wenig Wärme.
Und die weiße Welt am Boden zum Strahlen.
Weiß.
Zarten Schneeflocken gleich.
Leichtfüßig tanzend zum winterlichen Lied.
Spielen einige Pflanzen verzückt mit der Farbe des Winters.
Und dem Licht.
Und der Kälte.
Malen ein fröhliches, winterlich-sonnig-kaltes Bild.
Fotografiert mit 300mm, f4 und 1/25s.

Das sieht beinahe fast nach Frühling aus, fast wie zarte Blüten
) Aber ein toller Schärfeverlauf. hast Du da noch nachträglich nachgeholfen oder hat da die Blende 4 gelangt? Auf jeden Fall eine tolle Stimmung die Du da eingefangen hast. Ich hatte mich am Wochenende nicht raus getraut, hatte immer noch Bedenken wegen der Kamera
) Ich bin halt ein Weichei
)
Gruß
Oli
Geändert habe ich an dem Bild nichts, nur ein wenig geschnitten. Und den kontrast etwas erhöt. Der Schärfeverlauf ist direkt auf dem Foto. Bei 300mm verzieht sich im nahen Bereich die Schärfe schnell.
Und rausgehen solltest Du. Die Farben am vergangenen Wochenende waren gigantisch.
Ein sehr schönes Foto. Gefällt mir richtig gut und macht Lust auf mehr.
Ein zufälliger Fund am Wegesrand, an dem ich nicht einfach so vorbeigehen konnte.
Wunderschöne Farben und genau so zwischen noch Winter und fast Frühling, klasse
An Frühling habe ich nicht gadcht, als ich plötzlich vor diesem Busch voller Blüten stand. Ich war nur ziemlich verwundert. Denn der Rest sah doch eher vereist und kahl aus.
du hast gezaubert
und zeigst uns ein bisschen Winter, aber auch schon etwas Frühling!
Wunderschön!!!!!!
Nach frühling war mir bei den Minusgraden wahrlich nicht zumute. jetzt hier im Warmen bin ich auch versucht, daran zu denken..
Allerdings hätte ich gerne erst noch etwas Eis auf der Elbe für das kommende Wochenende.
Ein Bild mit Gegensätzen:
Schärfe & Unschärfe sowie Wärme & Kälte.
Herrlich wie man von der Unschärfe zu den mit Frost überzogenen Pflanzendetails geleitet wird.
LG Claudia
Eine spannende Pflanze. So blühend umgeben vom kalten Winter. Und netterweise schaute genau in dem Moment, als sie zum Shooting rief, die Sonne vorbei Und gab für ganz kurze Zeit die Möglichkeit mit ihrem Licht zu spielen.
Ein sehr tolles Foto!! Gefällt mir sehr gut! lg Martin
Der Morgen hatte unglaubliche Farbkombinationen. Und viele schöne Erlebnisse.
Das ist doch sehr schön geworden!
Wo Du die Farben immer wieder herholst! Super!
LG, Christian.
Ich bin nicht unzufrieden. Die vielen Gegensätze in dem Bild mag ich sehr.
Wieder so ein schönes Licht. Ich glaube, du nimmst es morgens dann mit und wenn ich dann ausgeschlafen im Brook ankomme, ist es nicht mehr da
Ich habe das immer in einem kleinen Beutel dabei. Und muss es anschliessend natürlich wieder mitnehmen…
Aber auch so war das Licht am Sonntag großartig. Bis nach zehn gab es unglaubliche Lichtspiele.
das ist ja hübsch. und so ein wunderschöner schärfeverlauf!
Ein zufällige Begegnung am Wegesrand. Und die Sonne freute sich mit mir.
Glorious color and wonderfully smooth bokeh.
The whole morning was extremly colourful. Light changed every minute.
Hallo Michael
Danke für Deinen Besuch auf meiner Seite.
Deine Seite finde ich grosse Klasse. Sei es wegen den tollen Bilder, wie auch die guten Texte.
Grüsse
Sandro
Freut mich, dass es Dir hier gefällt. So soll es sein. Und auch wenn mein eigentlicher Schwerpunkt ein fotografischer ist, sind mir die Texte nicht weniger ans Herz gewachsen.
Das Zusammenspiel zwischen warm und kalt ist genial dargestellt!
Die Sonne hat es mir in dem Moment nicht nur ermöglicht sondern auch relativ leicht gemacht.
Ein schönes Foto!
Hab ich dich schon einmal gefragt, was für Objektive du nutzt?
Weil mir aufgefallen ist, dass du viel mit hohen Brennweiten arbeitest.
Der Point.
Sorry, wenn ich dem Herrn Müller vorgreife, aber das steht doch jeweils über dem Bild??!
So abwegig finde ich die Frage nicht, da die Beschriftung sich ja nur auf das jeweilige Bild bezieht, nicht auf meine Arbeitsweise insgesamt.
Da stehen aber auch nur die aktuelle Brennweite – und nicht die Antwort zu meiner allgemeinen Feststellung, dass es wohl eine Vorliebe für hohe Brennweiten gibt, und auch nicht welches Objektiv verwendet wurde
Der Point.
Mit dem 300er fotografiere ich erst seit etwa einem Jahr. Vorher habe ich es nur mit mir rumgeschleppt und wußte nicht genau, was ich damit anfangen sollte. Seit ich aber angefangen habe, damit im Nahbereich zu arbeiten, finde ich die Möglichkeiten großartig.
Ansonsten arbeite ich noch mit einen 180mm , einen 105er Makro und einem 20mm. Letzteres zu Beginn regelmäßig, Im Moment eher spärlicher. Hin und benutze ich noch ein 24-70mm. Insgesamt arbeitet ich lieber mit Festbrennweiten. ich habe das Gefühl, sauberer zu gestalten.
Sind allesamt Nikon-Objektive. Ich hatte früher Mal einige Sigma-Objektive, bin aber auf Dauer mit denen nicht so zufrieden gewesen.
Bei mir überwogen bis vor kurzem auch die Festbrennweiten
Kit 18-55 und 100mm Makro sowie 50mm Joghurtbecher ^^
Mit dem Makro habe ich mich (wenn es mal nicht um Makroaufnahmen oder Tierfotos ging) oft auch ziemlich …eingeschränkt gefühlt. Es war irgendwie komisch, nicht so viel rauf zu bekommen, und das auch nicht weiter ändern zu können (kein Zoom und ein paar Schritte zurück machen da auch nicht soo viel aus) .. aber ich lieb(t)e es trotzdem
Trotzdem etwas seltsam, dass ich mir mit dem Hintergrund ein Tele zu gelegt habe. Allerdings keine Festbrennweite. Ich glaube mit einem 300mm würde ich aus dem “nicht genau wissen, was ich damit anfangen soll” nicht heraus kommen. Ich habe jetzt ein 70-300mm von Tamron. Das ist ganz gut. Es ist eine komplett neue Perspektive mit den 300mm…aber wenn das doch mal zu viel wird kann ich immer noch etwas zurück schrauben.
Jedenfalls scheint mir, dass du wirklich gerne mit diesen hohen Brennweiten arbeitest (dein 20mm benutzt du wie du sagst zur Zeit eher spärlicher und auch beim 24-70 anscheinend auch eher den höheren Brennweitenbereich? Ich erinnere mich spontan an nicht so viele Bilder die mit nicht so vielen mm aufgenommen wurden)
Ich find das interessant. Ich glaube 50mm wird immer meine am häufigsten genutzte Brennweite bleiben. Zumindest wenn ich meine bisherigen Bilder betrachte. Aber ich sollte wohl auch niemals nie sagen
Der Point.
Ach ja. So wie es in dem Beitrag klingt habe ich jetzt ein 50:50 von Festbrennweiten und Zooms. Aber ich habe mir ja auch noch das 10-20mm gekauft, also mittlerweile mehr Zoom als Festbrennweiten
Der Point.
Das mit der derzeitigen Vorliebe stimmt. Mir laufen gerade nicht so viele weitwinklige Motive über den Weg. Allerings findest Du hier schon ein paar davon. Aus Rpgen zum Beispiel Hanglage, Beständig vergänglich und Eiszeit, aus Hamburg Winterlich verzaubert oder aus Polen Sommermorgen und Sturm im Sandkasten.
Das man mit der größeren Brennweite plötzlich eine neue Perspektive hat, an die man sich gewöhnen muss, kann ich verstehen. Ich mag die Möglichkeiten, mit Vorder-und Hintergrund zu spielen, mittlerweile sehr.
Aber wer weiß, vielleicht wird dieses Jahr ja noch ein Kurzbrennweitiges…
An Hanglage und Winterlich verzaubert erinnere ich mich. Die anderen hatte ich nicht mehr im Kopf ^^
Was ich bei größeren Brennweiten auch irgendwie schwierig finde, habe ich heute festgestellt, wenn zwischen meinem Ziel und mir noch etwas anderes liegt. Mit Autofokus ist es da oft erst ein hin und her, bis er begreift, dass ich weiter “nach hinten” will. Auch wenn ich eingreife, rutscht er öfters mal wieder nach vorne.
Und bei 300mm finde ich MF ohne Stativ ganz schön schwer .. es ist a) irgendwie wackelig und geht b) ganz schön auf die Arme
Der Point.
Das mit dem Autofokus kommt mir bekannt vor. Ganz toll bei langen Belichtungen und anschließender völliger Unschärfe…
Ansonsten fotografiere ich fast nur mit Stativ. Ohne ist mir selbst bei einem Weitwinkel zu wackelig. Nur bei Makro bin ich manchmal zu ungeduldig.