Trost-Los

Es könnte. Dürfte. Sollte. Müsste.
Tut es aber nicht.
Nicht im geringsten.

Nicht Start, Neuanfang, Aufbruch.
Frust statt Lust.
Das Jahr will ncht so recht in Schwung kommen.
Dauerberieselung von oben.
In grau und braun.

Und, ich gestehe, es hängt mir zum Hals raus.
Entweder soll er jetzt endlich kommen, der Winter.
Also so richtig. Und nicht wie am Wochenede mit einem Hauch Schnee.
Oder er bleibt einfach weg.
Schade drum, aber auch egal.
Hauptsache, dieser triste Blues verschwindet in der Schublade.
Und sei es nur für ein paar Minuten.
Wie an einem an sich ähnlichem Herbsttag auf dem Darß.

Fotografiert mit 300mm, f4 und 1/100s.

trost-los

Auf ein Großes

Und ein wunderbares, großartiges, spannend entspanntes 2015.

Viel wird passieren, viel wird sich entwickeln, sich verändern.
Und der Anfang läßt sich gut an.
Nein, hervorragend.

Nächsten Sonntag geht es los, die Tore meiner zweiten Ausstellung öffnen sich.
Endlich.

Danach ist der Kopf frei.
Für Neues.
Ideen.
Bilder.
Bücher.

ich bin gespannt.
Freue mich auf das Jahr.
Und auf euch.

Neujahr-2

Frohe Weihnachten

Auch wenn es draußen nicht schneit.
Niemand durch den Schnee stapft.
Der Regenschirm unverzichtbar scheint.

Weihnachten steht vor der Tür.

Und ich wünsche euch alle atemberaubende, besinnliche, charmate, dichte, entspannte, fröhliche, geruhsame, heitere, innigee, jauchzende, kreative, lebendige, musische, nachhaltige, optimistische, prosaische, quirlige, rauschende, sinnliche, tiefsinnige, urgemütliche, virtuose, weise, (xylophonische, yin-yanige), zeitlose Weihnachtstage.

Weihnachten

Ein Gedanke …

Auch wenn er nicht hierher gehört.
Eigentlich.
Nicht in den Blog.
Nicht mehr.
Zumindest nicht unbedingt.

Ich wollte den Blog fokussieren.
Ihn auch textlich ganz der Natur widmen.
Dem Gedanken meiner ersten Ausstellung.
Der sich in allen Bildern wiederfindet.
Und in meiner fotografischen Arbeit mit und in der Natur.
Für alles andere gibt es jetzt schließlich einen neuen Blog.

Aber, er kreist in meinem Kopf.
Der Gedanke.
Seit langem.

Weil ich nicht weiß warum.
Weil ich es schade finde.
Weil ich es vermisse.

Likes explodieren.
Seit einiger Zeit.
Nicht nur auf meiner Seite.
Das ist schön.
Wem würde ein “gefällt mir” nicht gefallen.

Aber das geschriebene Wort verschwindet.
Und auch nicht nur hier.
Wird mehr geklickt als geredet.
Digitale Kommunikation noch weiter reduziert.

Aber ich vermisse sie.

Fragen

Einladung

Noch ist es nicht so weit. Noch nicht ganz.
Aber lange wird es nicht mehr dauern. Zum Glück.

Obwohl, wenn ich es recht überlege, einige Zeit doch noch.
Adventszeit, Weihnachten, Silvester, Neujahr.
Da passiert einiges.
Bis es soweit ist.
In sieben Wochen.

Und dann, am 11. Januar.
Öffnen sich die Tore.
Um 12 Uhr.
In der Boberger Niederung.
Im Naturschutz-Informationshaus.

Für die Vernissage.
Für meine zweite Ausstellung.

Natürlich wird die Natur im Mittelpunkt stehen.
Natürlich werden auch einige meiner schönsten natürlichen Momente in Größe gezeigt.

Bei meiner ersten Ausstellung ging es um meinen generellen Ansatz.
Den Grund, der mich antreibt.
Die Freude, die Poesie, die ich draußen in der Natur finde, erlebe.

Und auch wenn sich das nicht geändert hat.
Das übergeordnete Thema auch hier zu finden ist.

Diese Ausstellung wird spezieller.
Wird sich mit einigen meiner ganz besonderen Lieblingen beschäftigen.
Die ich jedes Jahr besuche.
Deren Ankunft ich kaum erwarten kann.
Die ich immer wieder mit Freude begleite. Beim Wachsen, beim Aufblühen.
An deren Schönheit ich mich nicht sattsehen kann.
Jedes Jahr aufs Neue.

Wenn sich Hamburgs unglaubliche, eher unbekannte Schatztruhe öffnet.
Randgefüllt mit natürlichen Perlen.
Nicht rund, nicht nur weiß, aber von strahlender Schönheit.
Hamburgs Blumenschatz ist gewaltig.
Und meine Interpretationen dieser Kleinode sind ab dem 11. Januar in der Boberger Niederung zu sehen.

Euch möchte ich dazu einladen.
Mit mir durch Hamburgs Schatzkammer zu streifen.
Mit mir diesen Moment zu genießen.

Ich freue mich.

Über die Vorbereitung der Ausstellung werde ich von Zeit zu Zeit auf MüllersSicht – UnterWegs berichten.