Auf ein Wort….

…oder zwei, drei.

Wird irgendwie Zeit. Denn es ist passiert.
Schleichend, unbewußt, unbeabsichtigt, unübersehbar.

Der Block ruht.

Erst weniger Posts, dann noch weniger, schließlich keine mehr.
Eine Woche, zwei, einen Monat, zwei, drei und letztlich sind fast fünf Monate vergangen.

Was ist passiert?
Nicht viel, um ehrlich zu sein.

Ein Stolperstein, ein Loch, nicht tief, aber da da.
Kreativ gesprochen.

Bilder verschwanden, waren weg, wollten nicht entstehen.
Und die, die entstanden, entwickelten einen eigenen, einen neuen Stil.
Von dem ich selbst nicht so recht weiß, was ich von ihm halten soll.

Gepaart mit einem Winter, der erst keiner war und die Krone der Trostlosigkeit dem Letztjährigen klar entriß, fehlte plötzlich selbst die Lust. Und danach die Zeit.

Jetzt ist Mai.
Der späte und lange Winter ist an mir vorbei gezogen.
Der Frühling nicht minder.
Und im Moment weiß ich noch nicht genau, wie es weitergehen wird.

Aber, versprochen, es geht weiter.
Irgendwann, in hoffentlich naher Zukunft.

23 Gedanken zu „Auf ein Wort….

  1. Hatte letztens schon gedacht: „Wo isser nur geblieben!“, kann aber verstehen, wenn man blockiert ist und so einfach gar nichts gelingen will oder man gar nicht erst versucht, etwas einzufangen, was einen berührt.

    Ich hoffe, Du findest Deine Kreativität und Deinen Elan bald wieder…🙂

    Liebe Grüße
    von
    Rainbow

  2. Schön wieder etwas von Dir zu hören, Michel. Ich kann davon so einiges nachvollziehen und finde, dass Bild von der unscharfen und doch unverkennbar stürmischen See paßt gut zu Deinen Worten. Nimm Dir alle Zeit, die Du brauchst. Wir laufen nicht weg.

    Liebe Grüße, Viola

  3. Wie schön! Da isser wieder🙂
    Danke für dein Lebenszeichen. Ich freue mich grad riesig dich wieder zu lesen.
    Dein Foto ist wiedermal klasse…. bisschen unklar, verschwommen, wie immer zum Text passend…
    Ich wünsche dir von herzen Ruhe und Stille sodass die Kreativität, die Motivation wieder fliessen tut.
    Ich hab deine Bilder und Texte vermisst.
    Lieben Gruss – sonja

  4. Solche Zeiten sind lausig, gehören aber wohl zum „Menschsein“. Hervor kommen dann meist neue Sichtweisen, Einstellungen, Lebensart…, irgendwie dann doch schon wieder spannend. Lass Dich nicht unterkriegen, nütze die Chance, bin gespannt, wohin Du Dich entwickelst. Freu mich drauf.
    Gruß Stefan

  5. Du sprichst mir direkt aus der Seele – auch ich habe lange geruht, bis ich mich und meine Leidenschaft nach dem kalten trostlosen ewig währenden Winter wieder gefunden habe!

    Wunderschöner Text… und warte nur – plötzlich kommt die Inspiration zurück und dann sind die Fotos schöner denn je!

    Liebe Grüße
    Manuela

  6. Na, dann geht es Dir ja ähnlich wie mir.
    Meine Devise: Nicht verrückt machen lassen, weder von anderen, noch von Dir selbst. Es geht weiter, wenn die Zeit reif ist😉

  7. Wir kennen uns nicht, ich habe dich gerade erst entdeckt und weil ich deinen Blog sehr ansprechend finde auch gleich bei mir gelistet. Und dann kam dieser Post mit dieser wunderbaren Erklärung über einen Zustand, den ich gerade erst hinter mich gebracht hatte. Ich brauchte 2 Jahre und weil ich das so gut verstehen kann, war mir danach dir trotz, dass wir uns nicht kennen zu schreiben. Jeder braucht so eine Zeit, sodenn er die Kreativität und vor allem sich selbst ernst nimmt. Alles Gute – bis zu deinem Come Back – wünscht dir
    Martina

  8. Bei dem Schreibstil wäre es fast eine Sünde, wenn es nicht weiter geht! Andererseits kann das Internet das reale Leben im Zweifel nie ersetzen. Jedenfalls nicht aktiv. Insofern … Warten wir’s ab, hm?! ;o)

  9. Schön, wieder einmal von Dir zu lesen. Wenigstens wissen wir nun, dass es Dich noch gibt und Du irgendwann wieder zu uns finden willst.
    Manchmal braucht man im Leben auch Freiräume für das wirkliche Leben.
    LG von der Silberdistel

  10. Ich denke das ist ganz normal – das habe ich in den 6 Jahren seit mein Blog besteht schon oft erlebt – Kreativität kann man nicht erzwingen – oder mit einem Wort von einem Zen-Meister „nichts tun – das Gras wächst von selbst – oder weniger ist oft mehr
    Ich schaue dann mal wieder vorbei
    liebe Grüsse zentao /erwinphoto

Ich freue mich auf Deine Sicht

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