Gestrandet

Ein Leben im Dunkeln.
Unter der Erde, unter dem Wasser.
Unentdeckt, unbeachtet.

Ein abruptes Ende.
Gewaltsam dem Heim entrissen.
Plötzlich, ohne Vorwarnung.

Die Reste treiben im Meer.
Spielball der Wellen.
Bis sie ankommen.
Am Strand.
Liegenbleiben.

Mancher einer sieht man die Strapazen an.
Den Kampf der vergangenen Tage.
Andere schienen die Sonne zu genießen.
Zufrieden, entspannt, angekommen.

Aufmerksamkeit bekommen die Wenigsten.
Dabei steckt jede einzelne Muschel voll unergründlicher Schönheit.

Fotografiert mit 105mm, f5,6 und 1/50s.

18 Gedanken zu „Gestrandet

      • Haaa, ja, das kenne ich, vor lauter Lesen/prüfen sieht man irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr – ist mir selbst auch schon sooo oft passiert, Colognelia weiß es, denn sie ist es, die mich dann immer darauf hinweist😉

  1. Was ein Schärfeverlauf, was für Farben, dazu die schönen Zeilen.
    Ein ungewöhnliches Bild für eine Muschel, so unglaublich dynamisch, eigentlich das Gegenteil, was man von einer leeren Muschel erwartet.

    • Es hat ein wenig gedauert, bis wir zwei uns angefreundet hatten, aber es hat viel Spaß gemacht, die Muschel einmal völlig anders kennenzulernen. Ich war selbst über Farben und Strahlkraft überrascht. Freue mich, dass es Dir gefällt.

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