Mal was anderes

Sagen wir mal so, erzählen wollte ich euch davon schon lange.
Aber wie das so ist, irgendetwas kommt dazwischen, ist wichtiger, es wird vergessen, aufgeschoben. Ihr kennt die ganzen Ausreden.
Denn am Ende weiß man beim besten Willen nicht, warum das eigentlich so lange gedauert hat.
Wo der Gedanke doch auf der Hand liegt.

Na ja, nicht ganz. Und auch nicht offensichtlich. Wenn man sich das Thema dieses Blog ansieht.
Aber im Endeffekt schon. Denn hochwertige Naturfotografie hin oder her, es geht um Bilder.
Und auch darum, wie man sie macht.

Aber genug des Drumrumredens. Irgendwann muss es ja auch um etwas gehen.

In diesem Fall nahm alles seinen Anfang bei einem Shooting.
Ein auf Fahrzeuge spezialisierter Sattler, für den ich schon Motorräder geshootet habe, bat mich um Produktfotos für eins seiner neuen Produkte, eine Gürteltasche.
Natürlich kein Problem. Und eigentlich auch schnell gemacht.

Das Produkt allerdings war im ersten Moment, und da bin ich ganz ehrlich, eher eine kleine Spielerei für den gehobenen Motorradfahrer.
Aber warum nicht, solange er glücklich wird.

Und dann habe ich beim Shooting angefangen mir über die Tasche Gedanken zu machen. Und wie man zeigen kann, was da so alles reinpasst. Und was soll ich sagen. Ich fahre kein Motorrad, zumindest seit Jahren nicht mehr.

Aber ich hatte ziemlich schnell einige kleine Dinge aus meiner Fotoausrüstung gefunden, die wunderbar darin Platz finden.
Und die ich bei jedes Mal, wenn ich unterwegs bin aus dem Fotorucksack raus hole, nach Gebrauch in die Tasche stecke, oder wieder in den Rucksack, und daher beim nächsten Motiv suche.

Den Fernauslöser zum Beispiel. Der landet schnell in einer meiner Jacken- oder Hosentaschen. Und zwar immer in der letzten, in der ich suche.
Oder das Kabel. Oder der Winkelsucher. Oder der Polfilter. Oder, oder, oder.
Gerade in Zeiten schneller Lichtwechsel, kostet das oft kostbare Sekunden.

Und damit füllte ich die Gürteltasche.

Und probierte sie nach dem Shooting aus.
Und bin absolut begeistert.
Denn jetzt suche ich nicht mehr. Ich nehme mir einfach.
Und habe viel weniger Stress beim fotografieren. Und noch mehr Zeit für meine Motive.

Und weil ich nach anfänglicher Skepsis so derart begeistert bin, wollte ich das euch davon erzählen.
Und weil ich überzeugt bin, dass es nicht nur mir so ergeht. Aber man nicht unbedingt auf die Idee kommt. Und wenn doch, dann ganz bestimmt nicht auf die Idee kommt, bei Motorradzubehör zu schauen, gibt es sie ab sofort auch bei mir im Shop zu bestellen.

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