Über muellerssicht

Fotografie ist für mich mehr als das Ablichten eines Motives. Es ist vielmehr eine Möglichkeit, Emotionen einzufangen, zu gestalten. Und der Versuch, hinter eine offensichtliche Oberfläche zu schauen.

Optimismus (Quadrat des Monats)

Ging das schnell. Wieder einmal.
Aufgrund des wetterlichen Hin und Her könnte man ja froh sein.
Und schließlich werden die Tage länger, der Regen wärmer, und auch die Sonne scheint wieder häufiger und öfter.
Aber er ging so schnell vorbei.
Der Februar. Obwohl er sogar einen Tag länger hatte.

Und weil er vorbei ist, wird es natürlich Zeit für das monatliche Quadrat.
Wie immer ist auch dieses Quadrat ein Besonderes. Für mich.
Weil es so schön strahlt.
Weil es leuchtet.
Weil es fröhlich ist.
Weil es sich so herrlich optimistisch in den Tag schaut.
Und ich mich noch wunderbar an den Moment erinnern kann, an dem dieses Bild entstand. Und es mich sofort in genau diese Stimmung versetzt.

qdm-februar-16

Natürlich wird es dieses nicht nur hier zu sehen geben. Denn auch dieses Bild gehört an die Wand. Daher gibt es das Bild ab sofort zu kaufen.
Und weil es etwas besonderes sein soll, wird auch bis zur Veröffentlichung des nächsten Quadrates auch der Preis wieder besonderes sein. Das Quadrat des Monats wird wie immer zu einem um 20% reduzierten Preis angeboten. Und zwar genau hier.

Vorfreude

Nur noch knapp eine Woche, dann ist es soweit.
Ich bin wieder auf Rügen, auf dem Jasmund.
Und bin gespannt, was mich erwartet.

Die letzten Auswirkungen eines unbeständigen Winters.
Die ersten Frühlingsboten.
Blätter, die sich entfalten.
Frühblüher, die sich trauen. Oder auch noch nicht.
Ein Wald am Beginn seines Jahres.
Einer, der sich freut, die Tristesse des Winters abzustreifen.
Seine ureigene Schönheit erneut zu entwickeln, die sich mir zuletzt im Herbst zeigte.
Fotografisch zumindest.

Denn natürlich hatte ich auch Im Januar ein paar Tage auf dem Jasmund.
Zur Ausstellungseröffnung.
Nur Licht gab es nicht. Und die Zeit war dann doch anders verplant.
Das wird diesmal anders. Fotografie steht im Mittelpunkt.
Und wer Lust hat, und Zeit, und zufällig in der Nähe ist.
Noch habe ich ein wenig Platz in meinen Workshops.
Und auf jeden Fall habe ich Zeit für eine persönliche Führung durch meine Ausstellung. Sagt mir einfach Bescheid.

Aus kleinen Vorgeschmack auf das, was euch erwartet, hier ein Bild von meiner letzten Tour im Herbst.

Vorfreude

Foto-Coaching – Entwickeln mit Lightroom

Heutige Kameras sind wahre Alleskönner. Sie belichten nicht nur. Und das meistens gar nicht schlecht. Nein, sie entwicklen gleich mit.
Wenn man will.

Und generell machen sie das gar nicht schlecht. Allerdings gilt das gleiche wie beim Fotografieren. Man verläßt sich auf die Technik. Und gibt einen wichtigen Schritt aus der Hand.

Dabei ist es nicht schwer, seine eigenen Bilder selbst zu entwickeln. Und es gibt gute Gründe, dies auch zu tun. Zumal die digitale Dunkelkammer ungleich einfacher zu bedienen ist als die frühere Analoge. Und man sitzt auch netterweise nicht stundenlang im Dunkeln.

Das meistgenutze Program dürfte immer noch Lightroom sein. Aus gutem Grund. Auch ich nutze es. Mittlerweile. Und kann mir gar nicht mehr vorstellen, jemals anders entwickelt zu haben.

Wie für die Fotografie gibt es massenweise Bücher. Und nicht weniger Kurse. Allerdings musste ich feststellen, dass beides in der Regel sehr breit gestreut ist. Also so gar nicht auf meine Bedürfnisse und Fragen eingeht. Ich entweder unglaublich lange gesucht habe. Oder gar keine Zeit ist, auf meine speziellen Fragen einzugehen.

Workshop-Lightroom-Seite001

Deshalb gehe ich hier ganz bewußt einen anderen Weg. Nicht Gruppenarbeit ist angesagt, nein, die Lightroomkurse sind von vornherein als Einzeluntericht angelegt. Dadurch ist das Lerntempo individuell. Ich kann viel besser auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen. Das Lernen wird einfacher. Und in der Regel schneller.

Und anders als bei den Fotokurse sind die Lightroomkurse zeitlich und räumlich sehr flexibel. Denn wir treffen uns nicht persönlich sondern über Skype, erörtern Fragen und Probleme, entwickeln zusammen Vorstellungen, wie eure Bilder entwickelt werden können. Und setzen das dann um.

Und da Lightroom viel kann, gibt es viele Möglichkeiten.
Angefangen von der einfachen und gern verschmähten Organisation der Bilder, der einfachen Entwicklung über Weißabgleich, Belichtung, Kontrast, etc, bis hin zur partiellen Bearbeitung einzelner Bereiche.

All das ist möglich. Und noch einiges mehr.
Buchen könnt ihr auch dieses Angebot über meinen Shop.
Der Preis liegt bei 35 Euro pro Stunde.

Workshops und Coaching – Erste Schritte

Alles hat seinen Anfang. Nichts neues, klar, kennt jeder.
Und doch, die ersten Schritte sind immer aufregend, spannend.
Ganz unabhängig worum es sich handelt.

Ich habe bereits an anderer Stelle erzählt, wie viel Hoffnung ich in meine erste Spiegelreflexkamera legt. Wie enttäuschend die Ergebnisse anfangs waren. Wie lange es danach dauerte, bis ich zum zweiten Mal fotografisch fortschritt. Und wie viel Spaß mir Fotografie mittlerweile macht, kann jeder hier im blog oder auf MüllersSicht – unterwegs erleben.

Viel fehlte eigentlich nicht, damals, am Anfang.
Das Verständnis für Zusammenhänge, ein wenig.
Ein Gespür für Bilder, ziemlich.
Eine Vorstellung der Möglichkeiten.
Dafür den Kopf voller (relativ leerer Marketing-)Versprechen über die Einfachheit des perfekten Bildes.

Und, nicht zu vergessen, Übung. Ganz viel Übung.
Laufen lernt man schließlich auch nicht an einem Tag.
Das gilt zwar auch für das Fotografieren.

Ein Tag reicht nicht aus, um Anselm Adams in den Schatten zu stellen.

Aber ein Tag, intensiv fotografiert:
Zeigt die Möglichkeiten. Der Kamera wie der eigenen.
Vermittelt Zusammenhänge, ein erstes Gespür für das eigene Bild.
Lässt aus dem technischen Wunderwerk ein Werkzeug werden.
Und hilft, den eignen fotografischen Weg zu beginnen.

Deshalb dieser Kurs. Speziell für Anfänger. Und diejenigen, die sich noch ein ganz klein wenig wackelig auf ihren fotografischen Beinen fühlen.
Ein Tag intensiver Fotografie. Ein Tag voller Bilder, voller Fragen, voller Antworten. Denn natürlich sprechen auch wir über Belichtung, Blende, Weißabgleich, Objektive, Motive.
Workshop-erste Schritte-Seite001Aber nicht in geschlossenen Räumen, die den Geruch spröder Theorie atmen. Nein, draußen vor Ort, immer praktisch orientiert, immer mit der sofortigen Möglichkeit, das Gehörte in die Tat umzusetzen.

Deshalb treffen wir uns vor Ort in einem der Hamburger Naturschutzgebieten.
Deshalb sprechen wir vorher über eure Erwartungen, eure Kenntnisse.
Und deshalb ist Teilnehmerzahl ist auf 6 begrenzt.

Ihr braucht einfach nur viel Spaß an der Fotografie. Und eine Kamera, die nicht alles alleine machen will, als entweder eine Spiegelreflex oder eine Systemkamera.

Die Kosten für den ca. 9 stündigen Workshop liegen bei 90 Euro.
Die Anmeldung erfolgt per über meinen Online-Shop.

Die Termine 2016:
Workshop 1: 03. April, 9:00 – ca. 18:00
Workshop 2: 29. Mai, 9:00 – ca. 18:00
Workshop 3: 25. September, 9:00 – ca. 18:00
Workshop 4: 30. Oktober, 9:00 – ca. 18:00

Und wer nicht in Hamburg wohnt, oder keine Zeit hat.
Aber auf dem Weg ist, seine Kamera zu entdecken, seine Bilder zu fotografieren.
Den lade ich ein, mit mir elektronisch daran zu arbeiten, fotografisch zu wachsen.

Wir treffen uns virtuell über Skype.
Wir reden über die Hintergründe.
Wir diskutieren über deine Bilder, wenn du möchtest.
Und Du bekommst eine fotografische Aufgabe, individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmt, die wir beim nächsten Mal besprechen.

Die Kosten liegen bei 35 Euro für 2 30-minütige Sitzungen.
Die Anmeldung erfolgt über meinen online-Shop.

Workshop – Sehen lernen: Jasmund

Es geht wieder zum Jasmund. Nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Und bestimmt nicht zum letzten.
Eine Ausstellung läuft, die nächste muss vorbereitet werden.

Und weil ich schon mal vor Ort bin, möchte ich euch ein Angebot machen.
Meine Workshops “Sehen lernen” ist eigentlich auf Hamburg beschränkt.
In diesem Jahr mache ich eine erste Ausnahme. Einen ersten Versuch.
Auf dem Jasmund. Im Nationalpark.

Wie immer ist auch dies kein Workshop im klassischen Sinn. Kein Vortrag, keine Aufgaben.

Außer einer einzigen. Aufmerksam sein. Denn das zu lernen, ist das Ziel der Veranstaltung. Aus der quasi unbegrenzten Anzahl fotografischer Moglichkeiten Motive erkennen und gestalten. Bilder entdecken, Bilder sehen, die sich vielleicht nicht immer auf den ersten Blick erschließen. Und die man sich erst erarbeiten muss.

Dafür treffen wir uns am Eingang zum Nationalpark Jasmund. Und werden diesen gemeinsam fotografisch entdecken. Sprich, wir fotografieren zusammen. Ich helfe euch beim Finden, Umsetzen, Variieren.
Ihr schaut mir über die Schulter. Ich erzähle dabei natürlich vom Wie, Wo, Was und Warum. Und welche anderen Möglichkeiten es gäbe.

Die Kamera spielt hierbei nicht die entscheidene Bedeutung, schließlich wollen wir unsere Augen für Bilder schulen. Trotzdem wäre es gut, wenn ihr eine Kamera euer Eigen nennt, die nicht nur automatisch fotografiert.
Weitere Vorkenntnisse sind nicht nötig, das erledigen wir unterwegs.

Workshop-sehen lernen Jasmund-Seite001

Die Termine im Frühjahr:

05. März, 15:00 – ca. 18:00
06. März, 15:00 – ca. 18:00
07. März, 15:00 – ca. 18:00
08. März, 15:00 – ca. 18:00
09. März, 15:00 – ca. 18:00
10. März, 15:00 – ca. 18:00
11. März, 15:00 – ca. 18:00
12. März, 15:00 – ca. 18:00

Die Teilnehmerzahl ist auf je 3 begrenzt. Die Kosten für die ca. 3stündige Tour liegen bei 40 Euro.

Und die Anmeldung erfolgt ganz einfach über meinen Shop.